Swinger-Partys am Ostseestrand

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Wie das Nachrichtenportal „Welt Online“ berichtet, wehrt sich die Ostseegemeinde Aschau jetzt gegen die unerwünschte Form des Fremdenverkehrs. „Bürger werden am helllichten Tag unfreiwillig Zeugen sexueller Aktivitäten am Strand. Spaziergänger wurden schon aufgefordert, sich auszuziehen. Das will ich den Bürgern nicht länger zumuten“, erklärte Bürgermeister Hilmar Marohn der Nachrichtenagentur AP.

Nachdem es immer wieder zu Beschwerden kam, will das zuständige Ordnungsamt den betroffenen Strand jetzt stärker kontrollieren. Von Erfolg gekrönt war die Aktion der Sittenwächter aber bisher nicht. „Wenn wir kommen, sind die meistens schon wieder angezogen“, kommentiert René Kinza, Leiter des Ordnungsamt Schlei-Ostsee laut „Welt Online“.

Laut dem „NDR“ könnten für erwischte Swinger Geldbußen in Höhe von mehrere tausend Euro anfallen. Zunächst soll es aber erst einmal Verwarnungen hageln.

Der idyllische Strand wird auf einschlägigen Webseiten gerne als „Ferkelstrand“ bezeichnet und gilt als Geheimtipp in der Nudisten- und Swingerszene. „Wir haben nichts gegen FKK am Strand“, beteuert Bürgermeister Marohn gegenüber der Tageszeitung „Lübecker Nachrichten“, „aber wir möchten, dass unsere Bürger (…) optisch unbelästigt am Strand spazieren gehen können“.

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