Koggen der Ostsee

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Die Ostsee ist seit jeher ein vielbefahrenes Gewässer. Von Lübeck aus wurden von 12. Jahrhundert an zahlreiche Hansestädte gegründet. Viele Siedler kamen aus Friesland. Von dort brachten sie ihren Schiffstyp mit, der die Hanse groß machte: die Kogge. Diese Frachtschiffe der frühen Tage waren zwischen Nowgorod und London unterwegs, doch viele fielen Seeräubern und vor allem ihren schlechten Segeleigenschaften zum Opfer.

Wie die Darßer Kogge, die südlich des Prewow-Stroms sank. Sie war mit Dachpfannen, Wetzsteinen und Geweihen aus Norwegen beladen. Dieses Schiff ähnelt der Bremer Kogge, die 1962 bei Baggerarbeiten in der Weser gefunden und über Jahrzehnte rekonstruiert wurde. Selliner See Heute ist sie im Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven ausgestellt. Die Archäologen hoffen, dass möglichst bald auch die Darßer Kogge geborgen wird – bevor die Schiffsbohrmuschel sie zerstört.

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