Im Herbst an die Ostsee

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Unter http://www.ostseeferien.de/herbst präsentiert der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder ab 15. September Urlaubsangebote für die Nachsaison in Pensionen, Ferienwohungen und Hotels. „Entspannt genießen“, „Auszeit am Strand“ oder „Kuscheltage an der Ostsee“ – bei den viel versprechenden Arrangements ist der Name Programm. Neben geführten Wanderungen durch die Herbstlandschaft locken Drachenfeste, gemütliche Kunsthandwerkermärkte und kulinarische Veranstaltungen wie die Kühlungsborner Gourmet- und die Poeler Kohltage an die mecklenburgische Ostseeküste. Mit dem Molli, einer Schmalspurbahn zwischen den Ostseebädern Kühlungsborn und Heiligendamm, entlang von pittoresken Alleen fahren, ausgedehnte Strandpaziergänge genießen oder Wellness-Angebote mit regionalen Heilmitteln wie Meerwasser und Moor testen – der Herbst wird entspannt an der mecklenburgischen Ostseeküste.

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Sanddorn am Strand und Wild im Wald

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Die Küchenchefs der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst vereinen in ihren Gerichten traditionelle und moderne Küche. Während der Kulinarischen Wochen vom 17. Oktober bis 15. November 2014 lassen sie nicht nur ihrer Kreativität freien Lauf und wagen so manches Experiment, sondern servieren Speisen an ungewöhnlichen Orten, an die sich normalerweise kein Restaurantgast begibt. In diesem Jahr, bei der 11. Auflage der Kulinarischen Wochen, kombinieren die teilnehmenden Gastronomen regionale Frischeprodukte wie Fisch, Wild oder Sanddorn mit ausgewählten „Exoten” und erlesenen Weinen. Geladen wird zudem zu Verbindungen von Kunst und Kulinarischem – so beim Ahrenshooper Kunstgenuss am 19. Oktober in Restaurants, Hotels und Galerien der ehemaligen Künstlerkolonie.

Flensburger Förde

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ist 40 bis 50 Kilometer lang (je nach Abgrenzung zur Kieler Bucht) und hat von allen Förden und der Kimbrischen Halbinsel die größte Wasserfläche. Sie bildet damit als langgezogener Seitenarm der Ostsee deren westlichsten Punkt. Gegliedert wird die Förde durch die markante Halbinsel Holnis, eine Landzunge, auf der sich der nördlichste Punkt auf dem deutschen Festland befindet  . Die Halbinsel teilt die Flensburger Förde in die Innenförde (südwestlich) und die Außenförde (östlich). Die westlichste Spitze der Förde bildet der Flensburger Hafen. Nebenbuchten der Förde sind die Geltinger Bucht, das Nybøl Nor und die Sønderborg Bugt mit dem Vemmingbund und dem Hørup Hav. Die Untiefe Bredgrund   markiert den Übergang der Förde in die Kieler Bucht, in die an dieser Stelle von Norden der Kleine Belt einmündet. Das Hørup Hav  trennt die Halbinsel Kegnæs (deutsch Kekenis) vom übrigen Als. Bei Gammel Pøl geht die Förde in den Kleinen Belt  über.

Hansestadt Stralsund, gegründet 1234

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Vor 27 Jahren – zum 750. Jubiläum seiner Stadtgründung – begrüßte die Hansestadt Stralsund in einem speziellen Geleitbrief besonders die durchreisenden Gäste in der Stadt. Seit der Wende jedoch haben sich die Durchreisenden zu richtigen Gästen gemausert – man reist nicht mehr nur durch Stralsund, sondern man bleibt und übernachtet gern. Wer heute auf die Insel Rügen möchte, nutzt zwar gleich die Umgehungsstraße, kommt aber in jedem Fall als Tagesgast wieder nach Stralsund zurück. Es hat sich einiges seit 1984 in der Stadt verändert – zum Vorteil, wie allerorts deutlich sichtbar ist. Ganze Straßenzüge sind restauriert, Baulücken geschlossen und imposante Bauwerke entstanden. Und: Die Stralsunder sind zunehmend stolz auf ihre Stadt. Es gibt also einen Grund zum Feiern: „775 Jahre Stralsund und noch kein bisschen müde“ – genau das soll sich im Jubiläumsjahr 2009 zeigen, welches ganz im Zeichen der 775 steht. Unterschiedlichste Veranstaltungen würdigen die magische Zahl und bedeutende Ereignisse der Vergangenheit. Aber was dürfen die Stralsunder und ihre Gäste konkret erwarten€ Kann denn wirklich gefeiert werden in Zeiten knapper Kassen und Finanzkrise€ Es kann und es muss gefeiert werden! Schließlich wollen die Stralsunder auch nach außen Entwicklung ihrer Stadt sind. Höhepunkt des Jubiläumsjahres sind die Festwochen, die am 24. Juli mit den Wallensteintagen beginnen und am 9. August mit dem Konzert der Stralsunder Kirchenglocken enden. Die erste zeigen, was sie geschaffen haben und wie stolz sie auf die so positive Festwoche widmet sich dem Thema des mutigen Widerstands der Stralsunder gegen die Wallensteinsche Belagerung. Alle Stralsunder sind aufgerufen, sich aktiv am Festumzug zu den Wallensteintagen zu beteiligen. Schließlich soll demonstriert werden, wie Stralsunds Bürger über Jahrhunderte hinweg Geschlossenheit gezeigt haben, wenn es um das Schicksal ihrer Stadt ging. Wer sich selbst kein Kostüm nähen kann, darf dafür auf den Fundus des Theaters zurückgreifen. Dabei sein ist alles! Das zweite Wochenende steht im Zeichen der Big Bands. Zu Gast ist unter anderem die Engelholm Big Band aus Schweden – natürlich in Erinnerung an die gemeinsame schwedische Vergangenheit. In der Samstagnacht des 1. Augusts wird der Alte Markt zu einer großen Bühne für alle Big-Band-Musiker. Die historischen Häuser werden den Schallwellen dann sicherlich genauso trotzen, wie sie den Kriegen und der Erosion der Jahrhunderte standgehalten haben. Den Klassikliebhaber erwartet man an diesem Samstagabend in der Schiffbauhalle der Volkswerft. Dort führt das Ensemble des Theaters Vorpommern an einem außergewöhnlichen Konzertort die „Carmina Burana“ von Carl Orff auf. Ab Sonntagmittag findet außerdem noch ein musikalisch begleiteter Big-Band-Brunch mit delikaten Angeboten für jeden Appetit und Geschmack statt. Am 8. August führt die Lange Nacht des offenen Denkmals durch denkwürdige 775 Jahre Stralsunder Geschichte. Wie viel Abwechslung und Unterhaltung eine bewegte Vergangenheit zu bieten hat, wird so manchen Lange-Nacht-Besucher in Erstaunen versetzen. Jahrhunderte und Epochen werden mit den unterschiedlichsten Stilmitteln kurzweilig, informativ und eindrucksvoll wieder zum Leben erweckt. Vormerken sollte man sich jeweils auch die drei Samstage der beiden Festwochen, wenn das Rathaus nachts spektakulär inszeniert wird. Am 25. Juli lässt ein Barockfeuerwerk das Rathaus erstrahlen und jeweils um die Mitternacht des 1. und 8. Augusts erleben die Stralsunder und ihre Gäste eine ungewöhnliche Inszenierung des gotischen Bauwerks. Ein Kirchenglockenkonzert, welches liebevoll für die fünf Stralsunder Kirchen komponiert wurde, lässt die Festwochen am 9. August ausklingen. Der Monat September steht im Zeichen des Buches. In der zweiten und dritten Septemberwoche liest ganz Stralsund „Die Stralsundischen Geschichten“ von Rudolf Baier. Öffentlich verlesen werden sie von prominenten Stralsundern und bekannten Persönlichkeiten, die sich der Hansestadt verbunden fühlen. Das Besondere daran: Einige der Erzählungen werden teilweise dramatisch oder mit Musik und Tanz an den Originalschauplätzen in Szene gesetzt.

Nützliches und Schönes im Marineshop

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Moderner Tante-Emma-Laden am Breeger Bodden 
Feriengäste, die in Breege ihren Winterurlaub verbringen freuen sich darüber, dass es im Hafen den „Marineshop“  gibt. Der moderne „Tante Emma Laden“ backt jeden Morgen frische Brötchen, verfügt über ein solides Angebot an Tageszeitungen und bietet alles, was zwischendurch mal fehlen kann. Nach Möglichkeit aus Rügener Produktion, wie das Rapsöl, das neu im Sortiment ist. Doch außer den praktischen Dingen des Alltags gibt es hier viele schöne und gesunde Waren, in denen man stundenlang stöbern kann. Besonders die Sanddornprodukte sollte man sich genau anschauen, denn die „Zitrone des Nordens“ hat zehn Mal so viel Vitamin C wie die Südfrucht. Säfte, Tees, Gelees und Konfitüren, auch Wein und Liköre erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Der Marineshop bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Sanddornprodukte aus Mecklenburg-Vorpommern an. Neben diversen Fruchtaufstrichen gibt es auch Saucen und Säfte, Gummibärchen, Gebäck und Mischungen mit heimischem Honig. Pflegend wirkt der Sanddorn als Massageöl, Shampoo oder in Crèmes mit Ringelblumen und Kamille – auch dies in großer Auswahl im Sortiment. Ein Spaziergang an den Hafen kann man also mit einem Einkaufsbummel durch den Marineshop krönen. Wenn die Wintersonne lacht, lässt man sich noch einen Cappuccino oder Latte Macchiato frisch zubereiten und nimmt ihn einfach mit hinaus an die Mole – „Coffee-to-go“ am Breeger Bodden! Neben maritimer Bekleidung, Fleece-Jacken und Wintermützen, gibt es auch Bernsteinschmuck, schöne Accessoires aus Messing und lustige Rügensouvenirs. Auch Angelkarten sind erhältlich, für alle, die im Besitz eines Fischereischeins sind. Während andere kleine Läden im Winter ihre Türen schließen, ist der Marineshop immer für seine Gäste da.

Timmendorfer Strand

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Parallel zum Beachpolo-Turnier sind zwei Demonstrationen angemeldet worden.Genau dort, am Kurpark, soll nämlich die Festmeile für das mittlerweile vierte Beachpolo-Turnier aufgebaut werden – inklusive Sponsorenschau, Gastronomie, Kinderecke und Pony-Park. Dahinter werden zu Füßen der Seebrücke wieder die Pferdewettkämpfe im Strandsand stattfinden. 50 000 Besucher kamen in den vergangenen Jahren zum Timmendorfer Beach-Polo, darunter wichtige Vertreter der Sponsoren und ihre hochrangigen Geschäftspartner sowie Prominente und wohlhabende Pferdesport-Liebhaber in Timmendorfer Strand Die Themen der Demonstrationen sprechen nun genau das Publikum an, dem dieser Luxus zuwider ist. Schlimmstenfalls könnten randalierende Autonome anreisen.

Die Lübecker Polizei, die erst vor zwei Wochen mit mehr als 1700 Beamten in der Hansestadt Demonstrationen linker und rechter Gruppen begleiten musste, wartet jetzt auf eine Entscheidung des Kreises Ostholstein über Ablauf, Umfang oder Verbot. „Einen Einsatz haben wir allerdings vorsorglich bereits in unserer Planung vorgemerkt“, so Behördensprecher Frank Doblinski.

Bürgermeister  Popp spricht von einem „gezielten Störfaktor“. Auch Thomas Strunck, einer der beiden Veranstalter des Polo-Events, ist überzeugt, dass es ein bewusster Versuch sei, die Großveranstaltung zu stören und Publikum zu verschrecken. Tatsächlich gebe es geschäftliche Konflikte mit dem Organisator der Demonstrationen.

Das elegante Seeheilbad Timmendorfer Strand verbindet das Grün von ausgedehnten Wiesen, das Weiß, des feinen Strandes und das Blau der Ostsee zu einer Komposition, die Ihresgleichen sucht. Abseits von Stress und Lärm lassen sich auf der herrlichen Seepromenade, die umsäumt wird von bewaldeten Dünen, schnell alle Sorgen vergessen.