Swinger-Partys am Ostseestrand

Mai 6, 2009 - Leave a Response

Wie das Nachrichtenportal „Welt Online“ berichtet, wehrt sich die Ostseegemeinde Aschau jetzt gegen die unerwünschte Form des Fremdenverkehrs. „Bürger werden am helllichten Tag unfreiwillig Zeugen sexueller Aktivitäten am Strand. Spaziergänger wurden schon aufgefordert, sich auszuziehen. Das will ich den Bürgern nicht länger zumuten“, erklärte Bürgermeister Hilmar Marohn der Nachrichtenagentur AP.

Nachdem es immer wieder zu Beschwerden kam, will das zuständige Ordnungsamt den betroffenen Strand jetzt stärker kontrollieren. Von Erfolg gekrönt war die Aktion der Sittenwächter aber bisher nicht. „Wenn wir kommen, sind die meistens schon wieder angezogen“, kommentiert René Kinza, Leiter des Ordnungsamt Schlei-Ostsee laut „Welt Online“.

Laut dem „NDR“ könnten für erwischte Swinger Geldbußen in Höhe von mehrere tausend Euro anfallen. Zunächst soll es aber erst einmal Verwarnungen hageln.

Der idyllische Strand wird auf einschlägigen Webseiten gerne als „Ferkelstrand“ bezeichnet und gilt als Geheimtipp in der Nudisten- und Swingerszene. „Wir haben nichts gegen FKK am Strand“, beteuert Bürgermeister Marohn gegenüber der Tageszeitung „Lübecker Nachrichten“, „aber wir möchten, dass unsere Bürger (…) optisch unbelästigt am Strand spazieren gehen können“.

Kurtaxe wichtig für Kommunen

April 6, 2009 - Leave a Response

Sommer, Sonne, Strand und Meer: Mecklenburg-Vorpommern startet in wenigen Tagen in die neue Tourismus-Hauptsaison 2009. Die Urlauber werden die Attraktionen des Landes genießen – und mehrere Millionen Euro Kurtaxe zahlen. Diese Abgabe ist für viele Gemeinden in MV eine wichtige Einnahmequelle zur Finanzierung touristischer Angebote.

Allerdings liegen die Gebühren meist deutlich unter dem Schnitt anderer Bundesländer wie Schleswig-Holstein, Bayern oder Hessen, sagt die Chefin des Bäderverbandes, Marianne Düsterhöft.

In der Sommersaison 2009 müssten Feriengäste in MV im Schnitt zwei Euro Kurabgabe zahlen, in Schleswig-Holstein seien es beispielsweise 2,60 Euro.

Auch in diesem Jahr haben einige der 57 Kur- und Erholungsbetriebe ihre Tarife erhöht. Landesweit die höchsten Gebühren erhebt das Ostseebad Binz (Rügen) mit 2,60 Euro pro Übernachtungsgast und Tag. Bislang waren es 2,10 Euro. Die Abgabe sei unerlässlich, um die Qualität des Kurbetriebs zu sichern, sagt Kurdirektor Horst Graf. In den vergangenen Jahren seien die Fixkosten um 78 Prozent gestiegen. Graf: „Das Geld stecken wir in Werbung, außerdem in Veranstaltungen, Sauberkeit und Sicherheit.“ Im vergangenen Jahr spülte die Kurtaxe etwa 2,8 Millionen Euro in die Binzer Kasse.

Auch Bad Doberan und Heiligendamm haben ihre Gebühren erhöht. In der Hauptsaison zahlen Gäste nun zwei Euro pro Tag, statt bislang 1,50 Euro. Fällig wird die Kurtaxe spätestens unmittelbar vor dem Betreten der Strände an einem Gebührenautomaten.

Die Abgaben seien unerlässlich, um die Qualität der Betriebe im Land zu sichern. „Leistungen, die damit bezahlt werden, sind eine freiwillige Aufgabe der Kommunen“, sagt Düsterhöft. Im Gegensatz zu den meisten Ländern gebe es in Mecklenburg-Vorpommern keine vergleichbaren Zuschüsse aus dem Landesetat. Zudem seien die Gemeinden bestrebt, die Gebühren möglichst niedrig zu halten. „Ansonsten vergraulen sie die Gäste“, so Düsterhöft.

In den drei Kaiserbädern Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck auf Usedom will man auf die Kurtaxe ebenso wenig verzichten. „In der Hauptsaison zwischen dem 1. Mai und 30. September liegt der Satz für Vollzahler über 16 Jahren bei 2,30 Euro“, berichtet Tourismus-Direktor Dietmar Gutsche. Das Gebührenniveau sei jedoch seit 2002 konstant geblieben. „In der Nebensaison wird nur die Hälfte gezahlt, Ermäßigungen gibt es für Schüler, Studenten, Rentner und Behinderte.“

Anders als in manchen Seebädern müssen an der polnischen Grenze auch Tagesgäste die Kurtaxe berappen: An Automaten oder bei Kontrolleuren am Strand ist ein Obolus von 2,50 Euro zu entrichten. Die Kaiserbäder erzielten so 2008 Gesamteinnahmen von rund 3,6 Millionen Euro.

Koggen der Ostsee

Februar 20, 2009 - Leave a Response

Die Ostsee ist seit jeher ein vielbefahrenes Gewässer. Von Lübeck aus wurden von 12. Jahrhundert an zahlreiche Hansestädte gegründet. Viele Siedler kamen aus Friesland. Von dort brachten sie ihren Schiffstyp mit, der die Hanse groß machte: die Kogge. Diese Frachtschiffe der frühen Tage waren zwischen Nowgorod und London unterwegs, doch viele fielen Seeräubern und vor allem ihren schlechten Segeleigenschaften zum Opfer.

Wie die Darßer Kogge, die südlich des Prewow-Stroms sank. Sie war mit Dachpfannen, Wetzsteinen und Geweihen aus Norwegen beladen. Dieses Schiff ähnelt der Bremer Kogge, die 1962 bei Baggerarbeiten in der Weser gefunden und über Jahrzehnte rekonstruiert wurde. Selliner See Heute ist sie im Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven ausgestellt. Die Archäologen hoffen, dass möglichst bald auch die Darßer Kogge geborgen wird – bevor die Schiffsbohrmuschel sie zerstört.

Veranstaltungshöhepunkte 2009

Februar 6, 2009 - Leave a Response

Bundesgartenschau 2009 in Schwerin
Die am 24. April 2009 eröffnende Bundesgartenschau in Schwerin verspricht eine der herausragenden Ausstellungen in der über 50-jährigen Geschichte der Gartenschauen zu werden.  Ferienwohnungen Ostseebad . Nicht nur findet sie mitten in der Innenstadt der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns und zugleich direkt am Schweriner See statt.

Müritz Sail 2009
Die Müritz Sail lockt vom 21. bis 24. Mai 2009 an den mit weißen Segeln besetzten größten deutschen Binnensee. Sportliche Yachten und elegante Großsegler treffen am Warener Hafen auf traditionelle Fischkutter. Zu den Höhepunkten der kleinen Schwester der Rostocker Hanse Sail gehören die Flottenparade, Wasserskivorführungen, Segelwettkämpfe oder die Optimistenregatta für Kinder.

Warnemünder Woche 2009
Die „Warnemünder Woche“ ist ein Veranstaltungsreigen aus hochkarätigen Segel- und Surfwettbewerben mit internationaler Beteiligung und vielen kulturellen und sportlichen Veranstaltungen an Land, der hunderttausende Besucher begeistert. Etwa 2.500 aktive Sportler aus 31 Nationen treffen sich vom 4. bis 12. Juli 2009 zur 72. Warnemünder Woche am Yachthafen Mittelmole und auf der anderen Seite des Flusses Warnow im Yachthafen Hohe Düne. Read the rest of this entry »

Ostsee droht durch Klimawandel der Öko-Kollaps

Dezember 19, 2008 - Leave a Response

Wegen der globalen Erderwärmung droht nach Ansicht des Klimaforschers Joachim Dippner das gesamte Ökosystem der Ostsee aus dem Ruder zu laufen.

«Wenn die Wassertemperatur bis zum Jahr 2100 im Mittel um zwei bis vier Grad steigt, hat das einen Einfluss auf die Nährstoff-Verteilung in der Ostsee. Die Versorgung der oberen Wasserschichten mit Nährstoffen bleibt dann aus», sagte der Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Rostock- Warnemünde. Eine Aufheizung der Wassermassen könne vor allem dazu führen, dass die Blütezeit des Planktons früher einsetzt als üblich. «Die normale Blütezeit ist aber zentral, um das gesamte Nahrungsnetz aufrecht zu erhalten. Die Nahrung muss zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle sein.» Read the rest of this entry »

Urlaub im Koloss von Rügen

November 19, 2008 - One Response

Die Fenster sind blind, zerschlagen oder zugenagelt, die Dächer undicht und der Fassadenputz schmutzig, doch der monumentale Baukörper aus Beton, Stahl und Ziegel hat die Zeit fast unbeschadet überstanden. Seit 70 Jahren steht der als nationalsozialistische Ferienanlage geplante „Koloss von Rügen“ an einem der schönsten Strände der Ostseeinsel. Viele Nutzer hat die als „Seebad der 20 000“ geplante KdF-Anlage Prora unter dem Hitler-Regime gesehen. Jedoch keine Feriengäste, wie ursprünglich von der NS-Freizeitorganisation „Kraft durch Freude“ vorgesehen. Als 1939 der Krieg ausbrach, wurden die Bauarbeiten eingestellt. Nach dem Krieg nutzte das DDR-Militär einen der fünf Blöcke als Erholungsheim. Bald sollen in noch größerem Maßstab Urlauber hier ihre Ferien verbringen.

18 Jahre nach der Wiedervereinigung und mehrere Jahre nach dem Verkauf von insgesamt vier der fünf, jeweils 550 Meter langen denkmalgeschützten Gitterroste Blöcke steht der Megabau nun unmittelbar vor einem großen Umbau. In den Jahren 2005 und 2006 verkaufte der Bund die Immobilie an verschiedene Privatinvestoren und den Landkreis Rügen. Historiker kritisierten den Verkauf als Rückzug des Bundes aus der politischen Verantwortung und intervenierten – erfolglos. Die B-Pläne für die wohl größten Bauarbeiten seit Grundsteinlegung im Jahr 1936 sind inzwischen fertig oder stehen kurz vor dem Abschluss. Der Bürgermeister des zuständigen Ostseebades Binz, Horst Schaumann, rechnet damit, dass sich in der ersten Hälfte 2009 „nach den vielen Jahren der Ungewissheit endlich die Baukräne drehen“.

Es ist fraglich, ob ein Investor es schafft, eine zukünftige Nutzung mit dem notwendigen Denkmalschutz abzustimmen. Mit Standardlösungen wird man der Anlage und ihrer Geschichte kaum gerecht werden.

Weiße Wiek

Oktober 11, 2008 - Leave a Response

Im Ostseebad Boltenhagen weht immer eine frische Seebrise. Am drei Kilometer langen Sandstrand lässt es sich herrlich sonnenbaden, Sandburgen bauen, entspannen oder einfach tief durchatmen. Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Jede Jahreszeit verwöhnt die Strandspaziergänger mit frischer Meeresluft. Das gesunde Seeklima zieht jährliche viele Urlauber an die Ostsee. Für noch mehr Touristen wurde nun die Halbinsel Tarnewitz, östlich des Ostseebades Boltenhagen, aufgerüstet. Am 30. April eröffnet der Tourismuskonzern TUI dort eines der größten Ferienresorts Deutschlands: die „Weiße Wiek„.

Kostenloser Internetzugang Kühlungsborn

September 8, 2008 - Leave a Response

Unter den Skippern hat es sich längst herumgesprochen, dass der moderne Bootshafen in Kühlungsborn eine der besten Adressen unter den Häfen Mecklenburg-Vorpommerns ist. Doch die großzügigen Liegeplätze, der erstklassiger Service, dazu die attraktive Hafenmeile und die direkte Nähe zur Stadt sind nicht die einzigen Vorzüge, die der Hafen zu bieten hat. Denn dort kann man kostenlos surfen. Und das nicht nur auf den Wellen, sondern kabellos im Internet. Dank der engagierten Privatinitiative bzw. des Sponsorings des Vermieters der Strandresidenz Kühlungsborn gibt es im Hafenbereich seit kurzem einen frei zugänglichen WLAN-Anschluss. Bei den Freizeitkapitänen, Besuchern des Hafens und natürlich den Badegästen am Strand erfreut sich dieser Service zunehmender Beliebtheit.

Leistungsstarke und optimal ausgerichtete Antennen garantieren einen guten Empfang im Bereich des Bootshafens und am nahen 100 Meter breiten Strand. Für Touristikchef ist das natürlich eine willkommene Bereicherung. Er sichert für den weiteren WLAN-Ausbau seine volle Unterstützung zu.

Zweiter Buckelwal in der Ostsee gesichtet

August 19, 2008 - Leave a Response

In der Ostsee ist ein zweiter Buckelwal aufgetaucht. „Ich bin mir so sicher, wie man nur sein kann, dass es zwei sind“, sagte der dänische Walforscher Carl Kinze am Freitag und bestätigte damit einen vorab veröffentlichen Bericht der „Ostsee-Zeitung“. Der zweite Buckelwal sei Freitagmittag in der Lübecker Bucht vor Niendorf (Schleswig-Holstein) gesichtet und fotografiert worden.

Die Wale seien an der Rückenfinne zu unterscheiden, erläuterte Kinze. Während der seit Ende Juli immer wieder in der Ostsee gesichtete Wal zwei Kerben in der Rückenfinne habe, seien auf den Fotos des Neulings keine zu sehen. Auch habe das neu aufgetauchte Tier weniger Kratzer, die meist von anderen Fischen oder Krebstieren stammten, und es sei vermutlich kleiner und jünger.

Zwei Buckelwale in der Ostsee seien eine doppelte Sensation, sagte Kinze. 1806 sollen schon einmal zwei Wale in dem Binnenmeer gesichtet worden sein. Die Gründe für das Auftauchen der Wale in der Ostsee sind unklar. „Es ist nicht auszuschließen, dass sie dahin gehen, wo es viel Fisch gibt“, sagte Kinze. So habe der erste Buckelwal im Öresund und vor Rügen regelrechte Fressgelage gehalten.

drei rockige Opernsängerinnen in Kühlungsborn

August 19, 2008 - Leave a Response

Ein absolutes Highlight erleben Sie am 21. Juni im Ostseebad Kühlungsborn um 19.30 Uhr im Konzertgarten Ost mit der einmaligen Verschmelzung von Klassik und Pop. „Appassionante“ ist ein ambitioniertes Projekt drei junger international bekannten Opernsängerinnen aus Italien. Mit einem vorzüglichen Händchen für die richtigen Lieder, hat das Trio mit den wunderschönen Stimmen Popsongs im Klassikstil aufgenommen. Da finden sich absolute Rockklassiker wie Richard Marx „Right Here Waiting“, Berlins „Take My Breath Away“, Foreigners „I Want To Know What Love Is“ und Bryan Adams “Heaven” neben weltbekannten Balladen wie Celin Dions „My Heart Will Go On” und Lucio Dallas wunderbarem “Caruso”. Mit ihren herrlichen, klaren, jubelnden Stimmen geben die drei jungen Sängerinnen diesen bekannten Liedern ein ganz neues Flair. Viel dazu beigetragen hat sicherlich auch das hörenswerte Orchester „Royal Symphonics Of Praha“. Die Streicher wurden dabei von Janson & Janson arrangiert, die ihr Talent bereits bei Celine Dion, Westlife und Blue beweisen konnten. Und eine besonders gelungene und charmante Beigabe ist die Tatsache, dass die Drei praktisch alle Songs teils englisch teils italienisch singen. Da klingt „Right Here Waiting“ tatsächlich plötzlich wie eine Opernarie! Der Zusammenklang der drei Sopran/Mezzosopran/Alt-Stimmen ist einfach herrlich. Fazit: Ein wunderschönes Album, hinreißend gesungen von drei ebenso attraktiven wie begabten jungen Sängerinnen. Für Fans des Genres ein unbedingtes Muss, für alle anderen ein perfekter Einstieg in diese Musiksparte. Lassen Sie sich verzaubern mit den Opernklängen im Kühlungsborner Konzertgarten Ost.