Beim geplanten Bau der Ostsee-Gaspipeline von Russland nach Deutschland rückt eine Beteiligung des französischen Energiekonzerns GDF Suez näher. In dieser Woche sollen die Franzosen und der russische Gaskonzern Gazprom in Paris Verhandlungen auf Expertenebene aufnehmen, wie die Moskauer Wirtschaftszeitung „Kommersant“ (Montag) unter Berufung auf die Gazprom-Führung berichtete. Während Gazprom seine Mehrheit von 51 Prozent am Betreiberkonzern Nord Stream behält, sollen die deutschen Gesellschafter E.ON und die BASF-Tochter Wintershall ihre Anteile reduzieren. Eine weitere Beteiligung hält die niederländische Gasunie.