Vor 27 Jahren – zum 750. Jubiläum seiner Stadtgründung – begrüßte die Hansestadt Stralsund in einem speziellen Geleitbrief besonders die durchreisenden Gäste in der Stadt. Seit der Wende jedoch haben sich die Durchreisenden zu richtigen Gästen gemausert – man reist nicht mehr nur durch Stralsund, sondern man bleibt und übernachtet gern. Wer heute auf die Insel Rügen möchte, nutzt zwar gleich die Umgehungsstraße, kommt aber in jedem Fall als Tagesgast wieder nach Stralsund zurück. Es hat sich einiges seit 1984 in der Stadt verändert – zum Vorteil, wie allerorts deutlich sichtbar ist. Ganze Straßenzüge sind restauriert, Baulücken geschlossen und imposante Bauwerke entstanden. Und: Die Stralsunder sind zunehmend stolz auf ihre Stadt. Es gibt also einen Grund zum Feiern: „775 Jahre Stralsund und noch kein bisschen müde“ – genau das soll sich im Jubiläumsjahr 2009 zeigen, welches ganz im Zeichen der 775 steht. Unterschiedlichste Veranstaltungen würdigen die magische Zahl und bedeutende Ereignisse der Vergangenheit. Aber was dürfen die Stralsunder und ihre Gäste konkret erwarten€ Kann denn wirklich gefeiert werden in Zeiten knapper Kassen und Finanzkrise€ Es kann und es muss gefeiert werden! Schließlich wollen die Stralsunder auch nach außen Entwicklung ihrer Stadt sind. Höhepunkt des Jubiläumsjahres sind die Festwochen, die am 24. Juli mit den Wallensteintagen beginnen und am 9. August mit dem Konzert der Stralsunder Kirchenglocken enden. Die erste zeigen, was sie geschaffen haben und wie stolz sie auf die so positive Festwoche widmet sich dem Thema des mutigen Widerstands der Stralsunder gegen die Wallensteinsche Belagerung. Alle Stralsunder sind aufgerufen, sich aktiv am Festumzug zu den Wallensteintagen zu beteiligen. Schließlich soll demonstriert werden, wie Stralsunds Bürger über Jahrhunderte hinweg Geschlossenheit gezeigt haben, wenn es um das Schicksal ihrer Stadt ging. Wer sich selbst kein Kostüm nähen kann, darf dafür auf den Fundus des Theaters zurückgreifen. Dabei sein ist alles! Das zweite Wochenende steht im Zeichen der Big Bands. Zu Gast ist unter anderem die Engelholm Big Band aus Schweden – natürlich in Erinnerung an die gemeinsame schwedische Vergangenheit. In der Samstagnacht des 1. Augusts wird der Alte Markt zu einer großen Bühne für alle Big-Band-Musiker. Die historischen Häuser werden den Schallwellen dann sicherlich genauso trotzen, wie sie den Kriegen und der Erosion der Jahrhunderte standgehalten haben. Den Klassikliebhaber erwartet man an diesem Samstagabend in der Schiffbauhalle der Volkswerft. Dort führt das Ensemble des Theaters Vorpommern an einem außergewöhnlichen Konzertort die „Carmina Burana“ von Carl Orff auf. Ab Sonntagmittag findet außerdem noch ein musikalisch begleiteter Big-Band-Brunch mit delikaten Angeboten für jeden Appetit und Geschmack statt. Am 8. August führt die Lange Nacht des offenen Denkmals durch denkwürdige 775 Jahre Stralsunder Geschichte. Wie viel Abwechslung und Unterhaltung eine bewegte Vergangenheit zu bieten hat, wird so manchen Lange-Nacht-Besucher in Erstaunen versetzen. Jahrhunderte und Epochen werden mit den unterschiedlichsten Stilmitteln kurzweilig, informativ und eindrucksvoll wieder zum Leben erweckt. Vormerken sollte man sich jeweils auch die drei Samstage der beiden Festwochen, wenn das Rathaus nachts spektakulär inszeniert wird. Am 25. Juli lässt ein Barockfeuerwerk das Rathaus erstrahlen und jeweils um die Mitternacht des 1. und 8. Augusts erleben die Stralsunder und ihre Gäste eine ungewöhnliche Inszenierung des gotischen Bauwerks. Ein Kirchenglockenkonzert, welches liebevoll für die fünf Stralsunder Kirchen komponiert wurde, lässt die Festwochen am 9. August ausklingen. Der Monat September steht im Zeichen des Buches. In der zweiten und dritten Septemberwoche liest ganz Stralsund „Die Stralsundischen Geschichten“ von Rudolf Baier. Öffentlich verlesen werden sie von prominenten Stralsundern und bekannten Persönlichkeiten, die sich der Hansestadt verbunden fühlen. Das Besondere daran: Einige der Erzählungen werden teilweise dramatisch oder mit Musik und Tanz an den Originalschauplätzen in Szene gesetzt.
Nützliches und Schönes im Marineshop
Moderner Tante-Emma-Laden am Breeger Bodden ist auch im Dezember offen
Feriengäste, die in Breege ihren Winterurlaub verbringen freuen sich darüber, dass es im Hafen den „Marineshop“ von Antje Kunath gibt. Der moderne „Tante Emma Laden“ backt jeden Morgen frische Brötchen, verfügt über ein solides Angebot an Tageszeitungen und bietet alles, was zwischendurch mal fehlen kann. Nach Möglichkeit aus Rügener Produktion, wie das Rapsöl, das neu im Sortiment ist. Doch außer den praktischen Dingen des Alltags gibt es hier viele schöne und gesunde Waren, in denen man stundenlang stöbern kann. Besonders die Sanddornprodukte sollte man sich genau anschauen, denn die „Zitrone des Nordens“ hat zehn Mal so viel Vitamin C wie die Südfrucht. Säfte, Tees, Gelees und Konfitüren, auch Wein und Liköre erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Der Marineshop bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Sanddornprodukte aus Mecklenburg-Vorpommern an. Neben diversen Fruchtaufstrichen gibt es auch Saucen und Säfte, Gummibärchen, Gebäck und Mischungen mit heimischem Honig. Pflegend wirkt der Sanddorn als Massageöl, Shampoo oder in Crèmes mit Ringelblumen und Kamille – auch dies in großer Auswahl im Sortiment. Ein Spaziergang an den Hafen kann man also mit einem Einkaufsbummel durch den Marineshop krönen. Wenn die Wintersonne lacht, lässt man sich noch einen Cappuccino oder Latte Macchiato frisch zubereiten und nimmt ihn einfach mit hinaus an die Mole – „Coffee-to-go“ am Breeger Bodden! Neben maritimer Bekleidung, Fleece-Jacken und Wintermützen, gibt es auch Bernsteinschmuck, schöne Accessoires aus Messing und lustige Rügensouvenirs. Auch Angelkarten sind erhältlich, für alle, die im Besitz eines Fischereischeins sind. Während andere kleine Läden im Winter ihre Türen schließen, ist der Marineshop immer für seine Gäste da.
Timmendorfer Strand
Dem Ostseebad Timmendorfer Strand droht am ersten Mai-Wochenende der Ausnahmezustand:
Parallel zum Beachpolo-Turnier sind zwei Demonstrationen angemeldet worden.Genau dort, am Kurpark, soll nämlich die Festmeile für das mittlerweile vierte Beachpolo-Turnier aufgebaut werden – inklusive Sponsorenschau, Gastronomie, Kinderecke und Pony-Park. Dahinter werden zu Füßen der Seebrücke wieder die Pferdewettkämpfe im Strandsand stattfinden. 50 000 Besucher kamen in den vergangenen Jahren zum Timmendorfer Beach-Polo, darunter wichtige Vertreter der Sponsoren und ihre hochrangigen Geschäftspartner sowie Prominente und wohlhabende Pferdesport-Liebhaber in Timmendorfer Strand Die Themen der Demonstrationen sprechen nun genau das Publikum an, dem dieser Luxus zuwider ist. Schlimmstenfalls könnten randalierende Autonome anreisen.
Die Lübecker Polizei, die erst vor zwei Wochen mit mehr als 1700 Beamten in der Hansestadt Demonstrationen linker und rechter Gruppen begleiten musste, wartet jetzt auf eine Entscheidung des Kreises Ostholstein über Ablauf, Umfang oder Verbot. „Einen Einsatz haben wir allerdings vorsorglich bereits in unserer Planung vorgemerkt“, so Behördensprecher Frank Doblinski.
Bürgermeister Popp spricht von einem „gezielten Störfaktor“. Auch Thomas Strunck, einer der beiden Veranstalter des Polo-Events, ist überzeugt, dass es ein bewusster Versuch sei, die Großveranstaltung zu stören und Publikum zu verschrecken. Tatsächlich gebe es geschäftliche Konflikte mit dem Organisator der Demonstrationen.
Das elegante Seeheilbad Timmendorfer Strand verbindet das Grün von ausgedehnten Wiesen, das Weiß, des feinen Strandes und das Blau der Ostsee zu einer Komposition, die Ihresgleichen sucht. Abseits von Stress und Lärm lassen sich auf der herrlichen Seepromenade, die umsäumt wird von bewaldeten Dünen, schnell alle Sorgen vergessen.
Boltenhagen wird Kulisse für einen Kinofilm
In Boltenhagen wird im März die letzte Episode eines Kinofilms gedreht.
Regisseur Daniel Günther Schwarz dreht dort die letzte Episode seines Kinofilms „7 x 7 x 7“. Der Titel steht für sieben Geschichten an sieben Orten mit sieben Liedern. Den Rest des Beitrags lesen »
Windstärke 10 und Schnee auf Rügen
Fast 30 Zentimeter Neuschnee auf Rügen und ein auffrischender Nordwind bereiten den Wetterexperten Sorgen. Sie haben deshalb eine Unwetterwarnung wegen bevorstehender Schneeverwehungen herausgegeben. Straßen und Schienen sollen unpassierbar werden. Am Wochenende soll es noch einmal richtig kalt werden.
Im südlichen Mecklenburg-Vorpommern werden bis zu 15 Zentimetern erwartet. In Hamburg sollen zehn Zentimeter hinzukommen. Lediglich im nördlichen Schleswig-Holstein und im nordwestlichen Niedersachsen soll es kaum schneien. Hier kann sich sogar hin und wieder die Sonne zeigen.
Die Angel-Weltmeisterschaft in Kühlungsborn
Am 31.10.2009 begann die Weltmeisterschaft in Brandungsangeln. Aus 9 Ländern kamen je 5 Sportler, das waren insgesamt 17 Mannschaften. Nur die 2 besten Mannschaften aus jedem Land durfen antreten, laut Deutschem Anglerverband. Für Deutschland traten das Team aus Schleswig-Holstein und das Team aus Sachsen-Anhalt an. Auch dabei waren Mannschaften aus Belgien, Holland, England, Gibraltar, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal.
Klimawandel an der Ostsee
Der Regionale Planungsverband Vorpommern will sich in nächster Zeit verstärkt um die Folgen des Klimawandels für das Gebiet zwischen Fischland-Darß, Rügen und dem Stettiner Haff kümmern. Wie der bei der konstituierenden Sitzung des Planungsverbandes als Vorsitzender bestätigte Greifswalder Oberbürgermeister Arthur König betonte, arbeite man an einem Modellvorhaben, das sich mit entsprechenden Raumentwicklungsstrategien befasst; wie berichtet, rechnen Experten auch für den Bereich der Ostsee und des Haffs mit teilweise deutlich steigenden Wasserständen, so dass die Hochwasser-Schutzanlagen langfristig verstärkt und Bauvorhaben in überflutungsgefährdeten Bereichen überdacht werden müssen. Außerdem kündigte König die weitere Umsetzung des Regionalkonzeptes für vorpommersche Guts- und Parkanlagen an; hier geht es darum, diese für einen naturnahen Tourismus abseits der großen Urlauberzentren zu aktivieren. Als eines der Musterbeispiele dafür gilt die Gutsanlage in Zinzow.
Kühlungsborn: Entwarnung nach Bakterien-Alarm
Der am Donnerstag vom ADAC ausgerufene Bakterien-Alarm am Ostseestrand von Kühlungsborn ist aus Sicht des Landesamts für Gesundheit völlig unberechtigt.
Vier Einzelanalysen haben laut Behörde in keinem Fall kritische Werte für Koli-Bakterien und Enterokokken in Kühlungsborn ergeben.
„All unsere Proben sind astrein“, erklärte am Sonntag der Chef des Rostocker Landesamts für Gesundheit und Soziales, Heiko Will. Ein auf eigene Faust durchgeführter Test des ADAC zur Wasserqualität am Kühlungsborner Ostseestrand hatte bei den Gesundheitsbehörden in Mecklenburg-Vorpommern vor wenigen Tagen die Alarmglocken schrillen lassen.
Tornados über Rostock
Vergangenen Freitag zogen zwei Tornados über Rostock und Kröpelin hinweg.
Die Diensthabende in der Warnemünder Wetterwarte stellte klar, dass sie keine Informationen über derartige Beobachtungen erhalten habe, es aber genau die richtige Wetterlage dafür sei.
Zwei mittlerweile aufgetauchte Youtube-Videos dokumentieren beide Ereignisse. Zu sehen sind rotierende Wolken über Rostock, welche keinen Bodenkontakt herstellen können. Bei Kröpelin dagegen berührte der Tornade den Boden eines Feldes. Nach Auskunft der Feuerwehr sind keine Schäden zu verzeichnen.
Tornado bei Kröpelin
die zehn besten Gründe für die Ostsee
An der Ostsee befindet sich die Lieblingsküste der Deutschen. Das ist kein Wunder, gibt es doch eine Menge guter Gründe dorthin zu fahren. Da wäre zum einen der Strandkorb, der 1882 in Rostock erfunden wurde. Längst pflastert das Sitzmöbel, das vor Sonne, Wind, Regen und Sandflug schützt, die Strände der Ostsee.